Archiv für Mai 2008

Mobile Mobilfunkgegner im öffentlichen Raum, ratlos

30. Mai, 2008

Was hier zu sehen ist: Ein Mobilfunkmast, der mit Alufolie umwickelt ist, und deshalb nicht mehr funktioniert. Eine Aktion von Mobilfunkgegnern.

Diese informieren über ihr Anliegen mit dem Transparent. Man kann sie anrufen. Auf einem Handy. Auf einem Handy. Aber nicht hier. Der Funkmast ist ja ausgeschaltet.

Was soll ich hier komischer finden? Dass Mobilfunkgegner per Handy über ihr Anliegen informieren? Dass sie vorbeugend die „gesundheitsschädliche“ Kontaktaufnahme gleich verhindern? Dass die Aktion in ihrer Gesamtheit reiner Dada ist? (mehr zu –>Dadaismus)

Gefunden in: Telepolis, Daumenkultur

Weitsichtige Planung

30. Mai, 2008

Klinikkonzern Vivantes strukturiert bis 2015 um:

„Standortentwicklungskonzept“ sichert Zukunft des Unternehmens

Das nenn’ ich weitsichtig. Börsennotierte Unternehmen müssen alle drei Monate neue Visionen und Konzepte präsentieren, hier hat man sieben Jahre Zeit. Das es sowas noch gibt…

Sensation: Zu geringer Salzverzehr bringt Herz und Gefäße in Gefahr

29. Mai, 2008

Das vermeldet – na wer wohl? Der Verband der Kali- und Salzindustrie e.V., Berlin. Eine absolut neutrale und objektive Institution bei diesem Thema. 

Der Verband bezieht sich  dabei auf die amerikanische NHANES III-Studie, eine groß angelegte Beobachtungsstudie bei knapp 9.000 US-Bürgern, die angeblich „ein besonders hohes Sterblichkeitsrisiko bei Menschen, die sehr wenig Kochsalz zu sich nehmen“ zeigt. Statistisch eindeutig sei der Zusammenhang zur salzarmen Kost bei Todesfällen aufgrund von Herz-Kreislaufkomplikationen.

So weit, so richtig. Was die Kollegen in der Pressestelle aber mal wieder durcheinanderwürfeln sind die Begriffe „Wirkungszusammenhang“ und „Korrelation“. Statistisch eindeutig sei der „Zusammenhang“ zwischen dem Merkmal „salzarme Kost“ und „Todesfälle durch Herz-Kreislaufkomplikationen“. Genau das ist aber falsch. Was hier festgestellt wurde, ist dass Menschen, die extrem salzarm essen, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch an Herz-Kreislaufkomplikationen sterben.

Es kann damit nicht gezeigt werden, dass die salzarme Kost die Ursache für die Todesfälle war. Hier wird eine Zusammenhang vermutet, den die Studie nicht hergibt. Solche lustigen Korrelationen gibt es übrigens häufiger als man vermuten würde. Ein besonders schönes Beispiel: Zu Beginn der 70er Jahre ging die Storchenpopulation in Deutschland wegen der Umweltverschmutzung zurück. Parallel dazu sank die Geburtenrate. Liegt ja auf der Hand – da der Storch die Babys bringt, musste die Geburtenrate sinken.

Möglicherweise gibt es bei der amerikanischen Studie einen oder mehrere weitere Faktoren, die sowohl bei extrem salzarm essenden Menschen, als auch bei Menschen, die an Herz-Kreislaufkomplikationen sterben, wirken.

Weiterhin ist es in unserer Zivilisation kaum möglich, salzarm zu essen. Und echte Ursache-Wirkungen-Zusammenhänge kann man z.B. hier nachlesen:

Bluthochdruck: Warum Salz oft schadet

Wohnzimmergalerie

28. Mai, 2008

 Die neue Wohnzimmergalerie – bin gespannt, was hier in den nächsten Wochen ausgestellt wird.

Name und Beruf in seltener Eintracht

28. Mai, 2008

                    

Che Spettacolo

28. Mai, 2008

Klare Aussage

28. Mai, 2008

Klare Aussage